Schulkids in Bewegung
Der Sportkreis Frankfurt und die Stadt Frankfurt am Main starteten 2011 das Projekt „Schulkids in Bewegung“ in Kooperation mit Bewegung macht Schule. Ziel ist die nachhaltige Bewegungsförderung von Schulanfängern sowie der Ausbau von Netzwerken zwischen Schulen und Vereinen zwecks nachhaltiger Förderung sportlicher Aktivitäten von Grundschülern bis hin zum Erwachsenenalter. Hintergrund der Initiative sind die Daten des Gesundheitsamts. In Schuleingangsuntersuchungen wurden bei 20% der Schulanfänger Defizite in Sprach- und motorischer Entwicklung festgestellt. Zudem zeigte sich, dass jeder achte Schulanfänger übergewichtig oder fettleibig ist.
Die motorische Entwicklung im Kindesalter ist von entscheidender Bedeutung. Aus der Erfahrung ist bekannt, dass motorische Leistungsfähigkeit in enger Beziehung zur Gesundheit steht und sich diese Beziehung mit zunehmendem Lebensalter verfestigt. In diesem Zusammenhang zeigen aktuelle Diskussionen in Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit, dass die Leistungsfähigkeit der Kinder heute gegenüber früheren Generationen defizitär ist. Darüber hinaus belegen neurowissenschaftliche Untersuchungen die Wechselbeziehungen zwischen motorischer und kognitiver Entwicklung.
„Bewegung macht Schule“ innerhalb des Frankfurter Projekts „Schulkids in Bewegung“ wird gemeinsam mit dem Verein für Rückenschule und Gesundheitssport (VRG) durch das Bewegungsprogramm „Bewegung macht Schule - Jump and run“ umgesetzt. „Jump und run“ kombiniert Elemente des klassischen Turnens mit den Trendsportarten Parkour und Freerunning und fördert dadurch die Entwicklung der motorischen Grundeigenschaften Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Geschicklichkeit sowie Beweglichkeit auf natürlichste Weise.

